10 Tipps zur richtigen Auswahl von Sonnenschutz

Worauf es bei der richtigen Auswahl von innenliegendem Sonnenschutz ankommt, verrät Barbara Rettel. Die Wohnraumberaterin und Raumausstatterin beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema und hat für die Beratung von Kunden hierzu die wichtigsten Auswahlfaktoren zusammengestellt.

  1. Für welchen Raum soll der Sonnenschutz sein? Handelt es sich um einen Wohnraum, soll der Sonnenschutz meist auch dekorative Zwecke haben. Hier tun Plissées, die im Fenster verspannt angebracht werden, ihren Dienst. Sie können wunderbar mit Gardinen ergänzt werden. Den gleichen Zweck erfüllen Flächenvorhänge. Für einen Büroraum kann durchaus eine Jalousie genügen oder ein Lamellenvorhang.
  2. In welcher Himmelsrichtung liegt der Raum? Sonnenschutzprodukte gibt es in transparent, halbtransparent und verdunkelnd. Sind zusätzlich Rollläden vorhanden?
  3. Welche Zusatzeignung braucht der Sonnenschutz? Für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Schmutzentwicklung wie Bäder oder Küchen verwendet man Stoffe, die fungizid ausgerüstet sind und die sich leicht reinigen, sogar waschen lassen.
  4. Handelt es sich um Holzfenster oder Kunststofffenster?
  5. Haben Sie gerade oder schräge Glasleisten?
  6. Wo kann der innenliegende Sonnenschutz angebracht werden? Auf dem Fenster, darf gebohrt werden? Sonst gibt es eine Klemmträger- oder Klebetechnik. Montage in der Fensternische, vor der Nische, Decken- oder Wandbefestigung?
  7. Heizt sich der Raum durch die hohe Sonneneinwirkung stark auf? Dann wählt man einen Sonnenschutz (Faltstores oder Rollos) mit einer Perlexbeschichtung oder Wabenplissées mit Aluminiumkaschierung und Luftkammern. Diese haben den Vorteil, dass sie im Winter vor Kälte schützen und somit sowohl im Sommer als auch im Winter Energie sparen.
  8. Spielt ein Schallschutz eine Rolle? Auch hierfür gibt es geeignete Systeme.
  9. Reinigung und Pflege, ein wichtiges Thema. Ein Sonnenschutz zum Waschen? Geht.
  10. Bedienarten des Sonnenschutzes. Schnüre oder Ketten. Griffe aus Kunststoff oder Aluminium. Neue Systeme erfüllen Anforderungen zur Kindersicherung. Die Vorschriften, die hier gelten, kennt der geschulte Fachhandel.

Sogar für Fenster mit Sonderformen wie dreieckige oder halbrunde Fenster weiß die Fachfrau Rat.

Wer diese Tipps konsequent umsetzt, findet für sich das passende Produkt.

Wer diese wichtigen Punkte nicht beachtet, hat leicht zu viel Geld ausgegeben.

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