Wir nehmen nicht jeden Auftrag an

Alles hat seine Grenzen. Klar, leben wir davon. Aber manchmal ist es schon recht heftig, was Kunden einem zumuten (wollen).

Der Vorfall ist schon einige Jahre her, aber sicher noch aktuell. Ein Bild haben wir uns und Ihnen erspart.

Telefonisch war der Termin für eine Teppichbodenreinigung festgelegt. Zum vereinbarten Zeitpunkt waren unsere Mitarbeiter erschienen. Schon beim Betreten der Wohnung kam ihnen ein unangenehmer Geruch entgegen, einer musste sich an den Beinen kratzen. Und nicht nur das, beim Gespräch mit dem Kunden in der Küche blieb mein Mann mit der Hand an der Küchenplatte regelrecht kleben. Das war der Gipfel. Mein Mann wies die Mitarbeiter an, die Maschinen wieder ins Auto zu laden. „Tut mir leid“, sagte er dem Kunden „hier machen wir nichts“. – „Wieso?“ fragte dieser „sie werden doch dafür bezahlt.“ Hier müsse erstmal ein Kammerjäger rein, mit so unzumutbaren Aufträgen wollen wir nichts zu tun haben.

Bevor mein Mann wieder ins Büro kam, fuhr er erstmal nach Hause, um sich zu duschen und umzuziehen. Der Tag war gelaufen.

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